Kath.Kindergarten
                            St.Bonifatius
                                Aschfeld

                   
Kindergarten und Krippe

 


 Konzeption der Einrichtung

           


Das Leitbild


"Gemeinsam neue Wege gehen -

wir geben unseren Kindern

die Hand und lassen uns überraschen, welchen Weg sie mit uns gehen."



INHALTSVERZEICHNIS

Pädagogische Konzeption:

  • Der Kindergarten
  • Die Krippe

Organisatorische Konzeption der Einrichtung:

1. Lage der Einrichtung

2. Raumprogramm

3. Aufgenommene Altersgruppen

4. Öffnungszeiten

5. Elternbeiträge

6. Unsere Qualitätsziele


PÄDAGOGISCHE KONZEPTION


Die Menschen in unserem Haus


Kinder bei uns – Das Bild vom Kind

Das Kind - ein Geschenk Gottes:
„Jedes Kind ist kostbar.
Jedes ist ein Geschöpf Gottes.“  
Mutter Theresa



In unserer Einrichtung steht das Kind im Mittelpunkt.


Es ist unser Anliegen, jedes Kind mit seinem persönlichen Wesen zu akzeptieren, es als gleichwertig anzusehen, es mit seinen Stärken und Schwächen und Stimmungenanzunehmen und wertzuschätzen. Wir begleiten die uns anvertrauten Kinder vom ersten Tag an, bis zur Einschulung.

Wir sind ein keiner familiärer Kindergarten.    Die Kinder in unserem Haus kennen sich untereinander. Wie in einer großen Familie lernen wir voneinander und sorgen füreinander. Von Anfang an möchten wir, die uns anvertrauten Kinder und ihre Familien ganzheitlich und einheitlich betreuen.




Inklusionsgedanke - Inklusion / Einzelintegration


Das katholische Profil prägt

 


  • unsere pädagogische Arbeit,
  • unseren Umgang mit den Kindern,
  • mit den Eltern der Kinder,
  • unser Benehmen in der Öffentlichkeit
  • und das Miteinander im Kindergarten.



Wir nehmen alle Menschen in unserer Umgebung an und sind stets bemüht die Stärken des Anderen zu stärken und die Schwächen so im Alltag und für die Zukunft zu inkludieren, dass die betroffenen Menschen an Kindergartenalltag teilnehmen können und sich als ein Teil unserer Gemeinschaft erleben.


Zu unserem Team gehört auch bei Bedarf eine Fachkraft für Einzelintegration.


Eltern und das pädagogische Personal


Gemeinsam neue Wege Gehen – Schritt für Schritt von klein auf.


Eltern und das pädagogische Personal


   „Wir geben unseren Kindern die Hand und lassen uns überraschen, welchen Weg sie mit uns gehen.“


Das Kind verlässt seine gewohnte Umgebung und begibt sich auf eine unbekannte „Reise“.


Für das Kind:

  • ist die Einrichtung eine neue Umgebung
  • ist das pädagogische Personal eine neue Erwachsene
  • die Verhaltensweisen der Erwachsenen sind nicht immer die der Eltern


   
    für die Eltern:

  • Ist die Einrichtung eine neue Umgebung
  • ist das pädagogische Personal eine neue Bezugsperson für das eigene Kinder
  • die Verhaltensweisen haben Einfluss auf die Entwicklung und das Verhalten des Kindes


    für das pädagogische Personal:

  • sind das Kind und die Familie neue Ansprechpersonen
  • sind die erzieherischen Ansichten und Vorgehensweisen der Eltern zuerst unbekannt
  • ist das Verhalten, die Reaktionen und das Wesen des Kindes neu


   
   Mit jedem Schritt gehen, das Kind, die Eltern und das pädagogische Personal auf einander zu. Veränderungen die in Laufe dieser Zeit dazu kommen, können gemeinsam gemeistert werden. Zu einer guten Kooperation gehören immer alle drei Personen. Um Übergänge, Veränderungen, Lebensabschnitte gut meistern zu können, stellen wir das Kind in Mittelpunkt.    
   Das Kind entwickelt sich weiter, sammelt Erfahrungen, lernt von anderen Kindern. Die Aufgabe der Eltern und des pädagogischen Personals ist es, diesen Weg mit dem Kind und den Eltern gemeinsam zu gehen.    

   Schritt für Schritt. Stein für Stein, Berg ab, Berg auf. Wir, das pädagogische Personal  des Kindergartens und der Kinderkrippe Aschfeld freuen uns die Familien auf dieser „Reise“ begleiten zu dürfen.  


Partnerschaftliche Kooperation mit Eltern


Die Zusammenarbeit mit den Eltern hat in unserer Einrichtung eine maßgebliche Bedeutung. Die Eltern sind die Träger, der grundlegenden und bedeutenden Beziehungen zu den Kindern in unserer Einrichtung.

Unser Ziel ist es, ihnen beste Dienstleistungen im Bereich Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern anzubieten. So erhalten Eltern den notwendigen Freiraum, den sie für ihr privates und berufliches Leben brauchen. In diesem Sinne tragen wir zur Familienfreundlichkeit unserer Gesellschaft und zur Gleichberechtigung von Erwachsenen bei, die Verantwortung für Kinder übernehmen.

In unserer Zusammenarbeit mit Eltern betonen wir drei wesentliche Schwerpunkte:

Elternbildung, Kommunikation der Eltern untereinander und Elternberatung.

Bei Bedarf bieten wir Informationselternabende zu Themen an, die die Erziehung und Entwicklung von Kindern betreffen. Die inhaltliche Festlegung geschieht in Abstimmung mit den Eltern.

Unsere Kindertageseinrichtung ist ein wichtiger Ort für Eltern, Kontakt mit anderen Eltern aufzubauen. Deshalb bieten wir im Rahmen von Festen, Stammtisch, .... Kommunikationsmöglichkeiten der Eltern untereinander an.

Wir tauschen uns regelmäßig mit den Eltern über die Entwicklungsfortschritte und Beobachtungen bezüglich ihres Kindes aus. Dies geschieht, damit das Personal das Kind auch aus der Perspektive der Eltern kennt und versteht, und damit die Eltern die Möglichkeit haben, die Perspektive des Personals zu kennen. Im Bedarfsfall vermitteln wir die Eltern an geeignete Beratungsstellen.


Formen der Elternarbeit:

  • Anmelde- und Aufnahmegespräch

  • Elternabende

  • Entwicklungsgespräche (in der Eingewöhnungszeit, in der Zwischenzeit: 1x / Jahr, zur Vorbereitung des Übergangs zur Schule, aus aktuellem Anlass, Tür und Angelgespräche)

  • Jährliche Elternumfragen mit schriftlicher Information der Ergebnisse an die Eltern (Pinnwand, Elternbrief,)

  • Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat

  • Datenschutz (Beobachtungsmappe, Entwicklungsberichte, Verträge... werden in abschließbaren Schränken aufbewahrt. Jedes Teammitglied und auch hospitierende Eltern / Praktikanten zur Schweigepflicht verpflichtet)

  • Hospitationen der Eltern in der Kindergruppe (in der Eingewöhnungszeit beim Eintritt in den Kindergarten oder bei Bedarf)

  • Kindergartenzeitung, Elternbriefe, Aushänge, Homepage

  • Beschwerdemanagement - positive als auch negative Kritik wird stets ernst genommen, in der Teamsitzung oder im Gruppenteam besprochen und nach Lösungsmöglichkeiten gesucht, außerdem findet regelmäßig eine Elternumfrage statt. Diese ist ein fester Bestandteil der Qualitätskonferenz.


Elternbeirat


Der Elternbeirat (EB) ist ein wichtiger Teil einer Einrichtung. Mit Ihrer Wahl stellen die Eltern der Einrichtungskinder Ihre Vertreter auf. Der Elternbeirat besteht aus 6 Personen. Die Dauer des Amtes beträgt 1 Jahr. Die Aufgaben des Elternbeirates sind:

  • Ansprechpartner für die Eltern
  • Ansprechpartner für das Einrichtungspersonal
  • Ansprechpartner für den Träger
  • EB nimmt an Sitzungen des Trägers teil
  • EB organisiert und führt durch Feste wie: St. Martin, zum Teil das Kindergartenfest
  • Von dem erwirtschafteten Geld werden Anschaffungen, Ausflüge, Portfolio, Weihnachtsgeschenke, finanziert

 


Das Kath.Profil

Die pädagogische Arbeit, sowie der Umgang miteinander in der Einrichtung, wird durch   das katholische Profil geprägt:


„In unserer Einrichtung begegnen wir jedem Menschen mit Respekt und achten ihn als Persönlichkeit, unabhängig von seiner Religion, seiner Staatsangehörigkeit und seinem gesellschaftlichen Ansehen. Unser Kindergarten ist ein Ort, an der Religion und Glaube nicht nur in Form von Geschichten erlebbar wird, sondern auch in Ereignissen, Erfahrungen und Gefühlszuständen greifbar wird. Es ist unser Anliegen, jedes Kind mit seinem persönlichen Wesen zu akzeptieren; es als gleichwertig anzusehen; es mit seinen Stärken und Schwächen und Stimmungen anzunehmen und wertzuschätzen.  Der Respekt vor der Einmaligkeit jedes Menschen prägt unser Verhalten untereinander und bestimmt unser pädagogisches Handeln.  Durch unser eigenes Vorbild wollen wir Regeln und Wege aufzeigen, und beste Entwicklungs- und Bildungsangebote für die uns anvertrauten Kinder schaffen. Wir geben dem Kind die Möglichkeit, selbst Erfahrungen zu sammeln und regen es zu eigenständigem, selbstbestimmtem Handeln an. Umwege und Fehler werden hierbei nicht als Versagen, sondern als Chance zur Weiterentwicklung gesehen. In einer Atmosphäre des Vertrauens und der Geborgenheit vermitteln wir dem Kind Sicherheit und Anerkennung. Das Spiel ist unser Zugang zum Kind. Es wird als Grundhaltung des Kindes respektiert, berücksichtigt und integriert.


Unsere pädagogische Grundhaltung


Hygge - Eine Lebensphilosophie




Ein kleiner Einblick in den „Hygge-Erziehungsstil“

Hygge bedeutet übersetzt in etwa Geborgenheit. Aber vielmehr ist es eine Grundeinstellung, eine Haltung und die entspricht einer Mischung aus Optimismus, Gelassenheit, Zuversicht ins Leben und Vertrauen in die Kinder.

Das Kind ist von Grund auf gut 

Die grundsätzliche Einstellung ist, dass das Kind von Natur aus immer gut ist, wenn überhaupt, dann ist sein Handeln schlecht. Aber selbst dann werden Bestrafungen (z.B. das Kind wird ins Zimmer geschickt) und Drohungen („Wenn Du jetzt nicht Zähne putzt, dann…!“) nicht eingesetzt. Statt Bestrafungen wird über das Geschehene gesprochen, warum ist das passiert? Und kann man es wiedergutmachen? Den Kindern soll so die Angst genommen werden, den Eltern / Erziehern etwas zu beichten.  Neugierig die Welt entdecken…


Gespräche führen mit den Kindern 

Das A und O in diesem Erziehungsstil ist überhaupt das miteinander reden. Kinder dürfen Fragen stellen und werden dafür nicht verurteilt, sondern ihnen werden Antworten gegeben – möglichst, dass es das Kind versteht und es altersgerecht ist. Die Kinder lernen dadurch, dass sie ihren Eltern / Erziehern alles erzählen können und sich nicht für ihre Neugier schämen müssen oder gar geschimpft werden.  


Viel Raum zum Spielen

Ein weiteres wichtiges Thema ist das „freie Spiel“. Die Konzentration liegt weniger auf Leistung, als darauf, sich etwas zuzutrauen oder sich mit anderen auseinanderzusetzen. So wird deutlich mehr auf soziale und emotionale Kompetenzen Wert gelegt, um freie und selbstbewusste Kinder großzuziehen. Das bedeutet mehr Freiraum für die Kinder, weniger verplante Zeiten. Frei nach dem Motto, Kinder sollen selber suchen und entdecken dürfen, was sie für ein glückliches Leben brauchen, um freie und starke Persönlichkeiten zu werden.  Freiraum zum Spielen und den Wissensdurst stillen…


Führung statt Kontrolle

Dennoch ist dieser Erziehungsstil kein antiautoritärer, es gibt klare Grenzen und Regeln, die von allen eingehalten werden sollen. Die Erzieher sollen das Kind innerhalb dieser Grenzen sicher führen und nicht kontrollieren. Dazu müssen sich die Erzieher über ihre Werte bewusstwerden und gemeinsam definieren. Gegenseitiger Respekt, Verständnis und Mitgefühl – das sind Werte, die dem Kind vermittelt und vorgelebt werden sollen.

 

Die Erziehung der Kinder funktioniert nach dem GLUECK Prinzip für glückliche KinderGLUECK: Gutes Spiel, Lernorientierung, Umdeuten, Empathie, Cool bleiben, kuscheliges Zusammensein (Hygge).


  • Gutes Spiel


Kindererziehung bedeutet, Kinder frei spielen zu lassen. Einen vollen Wochenplan mit Lernstunden gibt es nicht. Die Kinder sollen ihre Spielzeit so gestalten, wie sie möchten. Kinder müssen auch mal alleine spielen können, ohne ständig Anregungen zu bekommen.

  • Lernorientierung

Wenn ein Kind ein Bild malt, wird es nicht einfach nur gelobt. Die Erzieher analysieren gemeinsam mit dem Kind, warum es genau diese Farbe gewählt hat oder warum es genau diesen Gegenstand gemalt hat. Auf diese Weise fühlen sich die Kinder sicherer in dem, was sie tun. Sie sehen das Lob nicht wie eine Bestätigung der Liebe, sondern merken, dass ihre Fähigkeiten wirklich geschätzt werden.


  • Umdeuten

Mit Umdeuten ist der realistische Optimismus gemeint. Sich also auf das Positive zu konzentrieren. Damit kann man sein Kind wunderbar ermutigen. Zum Beispiel, wenn es Schwierigkeiten mit einer Aufgabe hat. Konzentriert man sich auf das bereits geschaffte, fällt es dem Kind leichter, auch den Rest zu erledigen.


  • Empathie

Mitgefühl sei in unserer Gesellschaft nicht mehr selbstverständlich. Hingegen ist es genau das, wodurch die Kinder lernen, andere zu respektieren. Wer empathisch ist, hat es auch leichter, Verbundenheit zu anderen zu empfinden.

Herzensbildung als Wert


Wertschätzung ist ein echter Wert und ein großer Schatz“


Werte in der Erziehung machen die Kinder stark.    Wir wollen, dass unsere Kinder zu guten Menschen werden, dabei darf die Herzensbildung nicht fehlen.    Kinder orientieren sich an der Haltung und am Handeln ihrer Eltern / Erzieher – sie sind ihnen ein Vorbild.


Werte der HERZENSBILDUNG:


  • Selbstachtung – Nur wer sich auch selbst achtet, erscheint gegenwärtig und kann geachtet werden
  • Mitgefühl – Wir sind nicht allein in dieser Welt
  • Konfliktfähigkeit – Regeln und Absprachen schaffen Klarheit
  • Eigenständigkeit – Kinder wollen selber können
  • Wertschätzung – Achtung vor der Schöpfung kann vorgelebt werden
  • Ehrlichkeit – Kinder suchen Wahrhaftigkeit
  • Weltinteresse – Kinder sind Weltentdecker und teilen diese Leidenschaft gern
  • Seelennahrung – Gemeinsam singen, lesen, erzählen ist Proviant für die Seele
  • Humor und Heiterkeit – Lachen verbindet und macht das Leben leichter
  • Schönheitssinn – Etwas schön gestalten ist auch eine Wertschätzung
  • Naturverbundenheit – Kinder wollen raus

Diese Werte beeinflussen unseren Tagesablauf, unsere Wochenstruktur, die Auswahl an gezielten Beschäftigungen und Veranstaltungen – das pädagogische Handeln des Erziehers.


Weiterbildung
BILDUNG wird bei uns in Team großgeschrieben, deshalb nehmen wir regelmäßig an Fortbildungen teil. Wir das sind die guten Seelen der Einrichtung. Wir begleiten und unterstützen Ihr Kind. Wir geben die Hand.... Wir arbeiten zielgerichtet, geplant und fachlich.




Pädagogische Schwerpunkte

Glauben leben – Natur erleben


„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind,    da bin ich mitten unter ihnen.“  Mt. 18,20


Unser Kindergarten ist ein Ort,    an der Religion und Glaube nicht nur in Form von Geschichten erlebbar wird, sondern auch in Ereignissen, Erfahrungen und Gefühlszuständen greifbar wird. Dies geschieht durch Lieder, Gebete, Spiele, Gottesdienste und das Feiern kirchlicher Feste.  Wir vermitteln und leben in kindgerechter Form elementare Inhalte christlichen Glaubens.     Mit Achtung vor der Schöpfung Gottes und Verbundenheit mit der Natur begegnen wir und gestalten unsere Aktivitäten und unsere Umwelt.


Unser Glauben – Christ sein – ist die Grundbasis unserer pädagogischen Konzeption.


Jeden Tag beginnen wir mit einem Morgenkreis. Wir bedanken uns bei Gott für seine Liebe, seine Fürsorge und bitten um Beistand und Trost. In einem gemeinsamen Gebet, Lied, beim Zuhören von Geschichten, erfahren die Kinder wie wichtig, nicht nur das Vertrauen in Gott, sondern auch in sich selbst ist. Ich bin was, ich kann was. Und ich bin wie ich bin. Und werden bedingungslos geliebt. Das Urvertrauen von klein auf (mit Beginn der Eingewöhnung bis zum Übergang in die Schule) soll die Kinder stärken und ihnen Mut geben, ihren noch bevorstehendem Leben positiv entgegen treten zu können.
Die Bedeutung der Achtsamkeit als Teil der religiösen Erziehung Achtsamkeit ist eigentlich nichts anderes als bewusste Anwesenheit – aufmerksam, bewusst, wach und nicht wertend. In einer liebevollen Haltung das anzunehmen, was gerade geschieht. Jetzt im Moment. Kinder lernen durch Achtsamkeit und Meditation, aufmerksam und bewusst anwesend zu sein, kurze Pausen zu machen, wenn sie es brauchen, die Welt um sie herum wahrzunehmen und zu sehen. In der Aufmerksamkeit geht es nicht ums Verbessern. Es geht darum zu bemerken, dass du schon perfekt bist, so wie du bist ( Jon Kabat Zinn).

Dankbarkeit als ein Teil der religiösen Erziehung  Wenn die Kinder lernen achtsam und wertschätzend mit sich und der Umwelt umzugehen, lernen sie gleichzeitig dankbar für all die Wunder Gottes zu sein.


Naturtag – Natur erleben und wertschätzen


Einmal in der Woche haben die Kindergartenkinder  Naturtag.  An diesem Tag gehen wir mit allen Kindern, beim trocknen Wetter auf Erkundungstour.    Wir wandern, klettern, gehen in den Wald, gehen spazieren, schauen uns die Natur unserer Umgebung an.    Die Bewegung und Wahrnehmung an der frischen Luft, beim Sonnenschein, Regen, Wind und Schnee ist uns sehr wichtig und ein fester Bestandteil unseres Wochenplans. Die heilende physische und emotionale Wirkung auf die Entwicklung des Kindes ist uns stets bewusst. Draußen ist alles besser, schöner leichter. Wenn uns die Sonne wärmt genauso wie bei einem Spaziergang durch die frische Frühlingswiese.    Deswegen finden ca.4-mal im Kindergartenjahr unsere Wanderwochen statt. In einer Wanderwoche gehen wir bereits nach dem Frühstück mit den Kindern wandern.    Das Thema Nachhaltigkeit, insbesondere Umweltschutz, Ressourcenschonung und Klimawandel thematisieren wir oft und gerne in den Gesprächen mit den Kindern und in unserem Alltag. Die gesamte Vielfalt an Aspekten um nachhaltige Entwicklung macht auch vor unseren Kindern nicht halt. Gerade Sie sind guter Beobachter ihres Umfelds und hinterfragen die Zusammenhänge.


„Sage es mir und ich vergesse es.   
Zeige es mir und ich erinnere mich.   
Lass es mich tun und ich behalte es“.


Diese handlungsorientierte Auseinandersetzung mit der Umwelt stärkt die Kinder mit den Herausforderungen unserer Zeit besser und sinnvoller umgehen zu können.



Bildung macht Spaß


„Solange die Kinder noch klein sind,   
gib ihnen tiefe Wurzel.
Wenn sie älter geworden sind,   
gib ihnen Flügel.“
   Indisches Sprichwort


Wir geben dem Kind die Möglichkeit selbst Erfahrungen zu sammeln und regen es zu eigenständigem, selbstbestimmtem Handeln an. Wir bitten ein anregendes Lernumfeld, indem die Neugierde der Kinder geweckt wird. Durch sinnvolles Spiel- und Lernmaterial werden vielfältige Lernprozesse in Gang gesetzt. Das Spiel ist unser Zugang zum Kind. Es wird als Grundhaltung des Kindes respektiert, berücksichtigt und integriert. Umwege und Fehler werden hierbei nicht als Versagen, sondern als Chance zur Weiterentwicklung gesehen. In einer Atmosphäre des Vertrauens und der Geborgenheit vermitteln wir dem Kind Sicherheit und Anerkennung.



Grundlage:  Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung


Bildung und Erziehung im Kindergarten


Basiskompetenzen des Kindes


  • Personale Kompetenzen
  • Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext
  • Lernmethodische Kompetenzen – Lernen wie man lernt
  • Kompetenter Umgang mit Veränderungen und Belastungen - Resilienz


Genaue Beschreibung der einzelnen Bereiche ist im Teil Kindergarten zu finden.     Bildungs- und Erziehungsbereiche BEP


Der Bayerische Bildungs- uns Erziehungsplan – BEP beinhaltet folgende Bereiche, an welchen wir uns orientieren und unseren Rahmenplan gestalten:


Werteorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

  • Werteorientierung und Religion
  • Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte

Sprach- und Medien-kompetente Kinder

  • Sprache und Literacy
  • Informations- und Kommunikationstechnik, Medien

Fragende und forschende Kinder

  • Mathematik
  • Naturwissenschaften und Technik
  • Umwelt

Künstlerisch aktive Kinder

  • Ästhetik, Kunst und Kultur
  • Musik

Starke Kinder

  • Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport
  • Gesundheit


Eigenverantwortlich und gemeinschaftsfähig


„Nimm mir nicht die Steine aus dem Weg,   
sondern zeig mir, wie ich sie überwinden kann.“
R. Zimmer


Wir unterstützen die Kinder eigenverantwortlich zu leben und zu handeln; sich selbst bewusst zu sein.  Dazu gehört eigene Bedürfnisse und Meinungen zu äußern und Aufgaben selbst zu übernehmen.    Im sozialen Miteinander entwickeln die Kinder Interessen an Ihren Mitmenschen, bilden Freundschaften und lernen andere zu verstehen und zu respektieren.


Das gemeinsame Freispiel:   

  • ist geprägt durch die eigene Motivation und Antrieb
  • findet im Haus: in den Spielbereichen statt
  • findet draußen: auf dem Spielplatz statt
  • gibt Raum und Zeit für die Entwicklung sozialer Kompetenzen
  • ermöglicht Kontakt und Interaktion in der Gruppe
  • fördert die Entfaltung der eigenen Kreativität
  • fördert Wahrnehmung der eigenen Persönlichkeit


   Die pädagogische Kraft schafft Raum und Zeit, leitet an, lenkt, beobachtet und nimmt sich in ihrer eigenen Aktion so zurück, dass das Kind sich selbst entfalten kann.  
   „Guten Morgen“ Morgenkreis und die gemeinsamen Mahlzeiten fördern das gemeinschaftliche Miteinander  
   Unser Kindergarten legt Wert auf einen gemeinsamen Start in den Tag.    Das „Guten Morgen“ Gespräch / Morgenkreis, sowie die gemeinsamen Mahlzeiten sind ein festes Ritual in unserer Einrichtung.  
   Wir begrüßen alle Kinder, schauen, wer heute da ist, wir sprechen über die Jahreszeit, den Monat, den Wochentag, und den heutigen Tagesablauf. Veränderungen und Besonderheiten werden mit den Kindern besprochen, Entscheidungen getroffen.    Vor dem Essen sprechen wir zusammen ein Tischgebet und wünschen uns gemeinsam einen guten Appetit. Gemeinsam genießen wir die besinnliche Ruhezeit und konzentrieren uns auf unsere Brotzeit. Die Kinder nehmen sich und die Gruppe als Einheit und Gemeinschaft wahr. Jeder ist ein Teil der Gemeinschaft und Jeder wird wahrgenommen und respektiert.






Pädagogische Arbeit im Kindergarten


  • Planung und päd. Arbeit in unserem Kindergarten


Das pädagogische Team arbeitet mit einem Qualitätsmanagement. Alle Vorgehensweisen, Planungen, Änderungen, entsprechen unseren Qualitätszielen und Vorgaben. Intensiver Dialog mit den Eltern, Elternbeirat, Träger ist uns sehr wichtig. Ebenfalls beachten wir im Rahmen der Partizipation, die Meinung der Kinder. Umfragen, Elterngespräche, das Offene Ohr, Kinderkonferenz, Sitzungen, Kooperation mit der Grundschule Eußenheim, die Öffentlichkeit und vor allem die Kinder selbst geben uns eine konstruktive Rückmeldung unserer Arbeit.


  • Rahmenplan


Ein Rahmenplanplan begleitet uns das ganze Jahr hindurch. Das Jahr ist in verschiedene Themen / Projekte untergliedert. Als Abschluss oder Inhalt solcher Projekte kann die Seniorenfeier, St. Martin, Weihnachten – Adventszeit oder ein Ereignis bzw. eine Entdeckung im Alltag (Pusteblumenwiese) sein.


Rahmenplan Kindergarten – Erklärung-> was verstehen wir unter folgender Beschäftigungsart

Künstlerisches gestalten

Basteln, stempeln, drucken, Wasserfarbe, Fingerfarbe, Wachsmailstifte, falten, prickeln, reißen, knüllen, spritzen, Zauberbild,

Literacy

Bilderbuch, Geschichten, Reime,Märchen, Gespräche, Fingerspiele,Gedichte, Schrift,

Religion

religiöse Unterweisung, Feste und Feiern, Biblische Geschichten, Bilderbücher, Lieder, Gebete, Werteerziehung,

Partizipation

KinderkonferenzKinderbeteiligung an verschiedenen Entscheidungsprozessen wie Raumgestaltung, Gruppenregeln, Spielangebot, Tagesablauf,

Morgengespräch

Planung sorgt für Struktur, Struktur sorgt für Sicherheit,BegrüßungTagesplan besprechen – Mitbeteiligung der Kinder am Tagesgeschehen, feste Rituale,

Musik

Lieder, Kreisspiele, Klanggeschichten, Rhythmus, Tänze, Mandala, Notenlehre, Instrumente,

Soziales

Werteerziehung Miteinander, Ich – wir,soziale Kompetenzen entwickelnResilienz

Gezielte FörderungVorschule + Drachenstunde

Arbeitsblätter, Wasserfarben malen, Falten, Proben, Kneten, Prickeln, verschiedene Techniken und Aufträge üben, Arbeitsstrukturen kennenlernen

Umwelt und Natur- Nachhaltigkeit

Tiere, Pflanzen, Jahreszeiten, Wetter, Umweltschutz, Müll, Naturschutz, TierschutzBildung für Nachhaltige Entwicklung

Sport - Bewegungserziehung

Rhythmik, Zirkeltraining, Gymnastik, Geräteturnen, Wettspiele, Psychomotorik, Tanz, Körpergefühl trainieren, Selbstregulationdraußen spielenNaturtagWanderwochen - Waldtage

Achtsamkeit – Kinder im Jetzt

Entspannungsgeschichten, Meditation, Yoga, Massagen, Chillen, ausruhen, relaxen, abschalten, runterkommen, kuscheln, Seele baumeln lassen, innere Ruhe finden, Sinneswahrnehmung, Achtsamkeitsübungen

Ernährung

Kochen BackenGesundes FrühstückGesunde Ernährung – ErnährungspyramideEssen gemeinsam genießen, probieren – Schulobstprogramm,Bewusstsein schaffen – genießen lernenGemüsegarten

mathematische Früherziehung

Zahlenlehre,Mengenlehre, Formen und Farben

Sprache und phonologische Bewusstheit 

Reimen,Sprechrhythmus,Anlaute, Silben, Sätze, Wörter,Buchstaben, Schrift

Portfolio

Ich, über mich,meine Familie, meine Freundegeschafft - gelerntFoto - Vorlage, verschönern, Interview

Naturwissenschaft -Experimente

Experimente, Beobachtungen, Erfahrungen sammeln und austauschen, reflektieren

Naturtag        Freispiel   gemeinsame BrotzeitGeburtstag            Namenstag

Exkursionen           Feste + Feiern


  • Wochenplan – gezielte Beschäftigung


Es gibt einen Wochenplan, mit festgelegten gezielten Beschäftigungen / Projekttagen.    Bei der Durchführung der gezielten Beschäftigung trennen wir bei Bedarf die Kinder nach Alter (Große – Kleine). Die Beschäftigungsart kann je nach.Inhalt des Projektes von der Festlegung abweichen. Wir versuchen bei der Planung der gezielten Bildungsangebote an alle Bereiche des bay. Bildungs- und Erziehungsplanes zu denken und diese abwechslungsreich zu anzubieten.

  • Tagesablauf


Das Spiel ist die kindgemäße Form, zu lernen und sich auszudrücken. Der Tagesablauf ist strukturiert und für die Kinder abwechslungsreich gestaltet.    So wechseln die Einheiten zwischen:


  • kreativem Freispiel mit gezielten Bastelangebot für alle Kinder,
  • gezielten Angeboten z.B. im Stuhlkreis
  • und ruhigeren gemeinsamen Mahlzeiten


Der Tagesablauf ist strukturiert, es gibt andere Regeln, mehr Spielmöglichkeiten, ältere Kinder, Uns ist es wichtig, dass die Kinder einen abwechslungsreichen Tag erleben. Ein Ausgleich zwischen Spiel – Förderung, Aktivität und Ruhe, Eigenbestimmung und Fremdbestimmung gestalten unseren Tagesablauf.  Es gibt am Vor- und Nachmittag eine gezielte Beschäftigung. Im Freispiel findet auch ein Bastelangebot statt. Hier lernen die Kinder den Umgang mit Stiften, Schere, Kleber, verschiedenen Materialien, Konzentration und Ausdauer sowie Wahrnehmung werden gezielt geschult.



Ein Tag bei den Drachenkindern


Ab 7.15 Uhr  Die Bringzeit beginnt um 7.15 Uhr und geht bis 9.00 Uhr  In der Zeit von 7.15 Uhr bis 8.00 Uhr, können die Kinder in die Auffanggruppe gebracht werden.  Um 8.00 Uhr trennen sich die Kinder und die Gruppen bleiben für sich. Die Bringzeit ist für die Kinder auch die Freispielzeit. Sie können spielen, malen, basteln, bauen, Bücher anschauen, sich unterhalten, Brettspiele und Konstruktionsmaterial nutzen. Die Auswahl der Spielmaterialien ist dem Alter und der Entwicklung der Kinder angepasst.  Das päd. Personal beobachtet, spielt und unterstützt die Kinder in vielen verschiedenen Bereichen. Auch ein künstlerisches Angebot findet in dieser Zeit statt.  

Ab 9.00 Uhr  Ist das gemeinsame Aufräumen aller Spielbereiche. Jedes Spielzeug hat seinen Platz. Spiele gehören in den Spielschrank und Bausteine in die Kisten. Dies und viel mehr, lernen die Kinder bereits beim Aufräumen.  Anschließend findet ein kurzer Morgenkreis statt. Wir begrüßen uns, besprechen den Tagesablauf, wichtige Informationen, Änderungen werden an die Kinder weitergegeben. Manchmal entscheiden auch die Kinder wie unser Tag sich gestaltet.  Ein gemeinsames Gebet, Anzünden der Namenstags Kerze ist ein schöner Übergang zum Frühstück.  Gemeinsam Frühstücken, sich Zeit nehmen für die Brotzeit, zur Ruhe kommen, sind wichtige Rituale, welche die Kinder brauchen und schätzen.  Der weitere Tagesablauf wird vom Freispiel und einer gezielten Beschäftigung bestimmt.  Die gezielte Beschäftigung kann unterschiedlich ausfallen. Ein gemeinsamer Stuhlkreis, in dem ein Gespräch stattfindet, ein Bilderbuch vorgelesen wird, Lieder gesungen werden oder Kreisspiele gespielt werden stärkt das Miteinander in der Gruppe. Wichtige Lernziele werden angestrebt und der aktuelle Entwicklungsstand der Kinder beobachtet.  Bewegung an der frischen Luft ist für die Entwicklung der Kinder sehr wichtig. Deswegen gehen wir nach Möglichkeit mit den Kindern auf den Spielplatz, zum Turnen oder erkunden beim Naturtag die Natur unserer Umwelt. Bei schlechtem Wetter bleiben wir im Haus und haben Freispiel.  

Ab 12.00 Uhr  Können die Kinder abgeholt werden. Dies findet nur selten statt, denn jedes Kind möchte den Rest des Tages nicht verpassen.    Nach einem gemeinsamen Essen um 12.00 Uhr spielen die Kinder noch ein wenig.

13.00 Uhr  Haben die Kinder noch eine gezielte Beschäftigung.

Ab 14.00 Uhr  Ist dann Schluss mit Lernen, Besprechen und Basteln oder auch Ausruhen. Bei schönem Wetter gehen wir wieder auf den Spielplatz oder wir spielen noch im Zimmer. In dieser Zeit kommen die Kinder beider Gruppen zum Spielen zusammen.  

Um 16.00 Uhr    Endet der Tag.

Am Freitag endet der Tag bereits um 14.00 Uhr.


Ein Tag bei den Käfern


Ab 7.15 Uhr

Die Bringzeit beginnt um 7.15 Uhr und geht bis 9.00 Uhr

In der Zeit von 7.15 Uhr bis 8.00 Uhr, können die Kinder in die Auffanggruppe gebracht werden.

Um 8.00 Uhr trennen sich die Kinder und die Gruppen bleiben für sich. Die Bringzeit ist für die Kinder auch die Freispielzeit. Sie können spielen, malen, basteln, bauen, Bücher anschauen, sich unterhalten, Brettspiele und Konstruktionsmaterial nutzen. Die Auswahl der Spielmaterialien ist dem Alter und der Entwicklung der Kinder angepasst.

Das päd. Personal beobachtet, spielt und unterstützt die Kinder in vielen verschiedenen Bereichen. Auch ein künstlerisches Angebot findet in dieser Zeit statt.

Ab 9.00 Uhr

Ist das gemeinsame Aufräumen aller Spielbereiche. Jedes Spielzeug hat seinen Platz. Spiele gehören in den Spielschrank und Bausteine in die Kisten. Dies und viel mehr, lernen die Kinder bereits beim Aufräumen.

Anschließend findet ein kurzes Morgenkreis statt. Wir begrüßen uns, besprechen den Tagesablauf, wichtige Informationen, Änderungen werden an die Kinder weitergegeben. Manchmal entscheiden auch die Kinder wie unser Tag sich gestaltet.

Ein gemeinsames Gebet, Anzünden der Namenstags Kerze ist ein schöner Übergang zum Frühstück.

Gemeinsam Frühstücken, sich Zeit nehmen für die Brotzeit, zur Ruhe kommen, sind wichtige Rituale, welche die Kinder brauchen und schätzen.

Der weitere Tagesablauf wird vom Freispiel und einer gezielten Beschäftigung bestimmt.

Die gezielte Beschäftigung kann unterschiedlich ausfallen. Ein gemeinsamer Stuhlkreis, in dem ein Gespräch stattfindet, ein Bilderbuch vorgelesen wird, Lieder gesungen werden oder Kreisspiele gespielt werden stärkt das Miteinander in der Gruppe. Wichtige Lernziele werden angestrebt und der aktuelle Entwicklungsstand der Kinder beobachtet.

Bewegung an der frischen Luft ist für die Entwicklung der Kinder sehr wichtig. Deswegen gehen wir nach Möglichkeit mit den Kindern auf den Spielplatz, zum Turnen oder erkunden beim Naturtag die Natur unserer Umwelt. Bei schlechtem Wetter bleiben wir im Haus und haben Freispiel.

Ab 12.00 Uhr

Können die Kinder abgeholt werden. Dies findet nur selten statt, denn jedes Kind möchte den Rest des Tages nicht verpassen.

Nach einem gemeinsamen Essen um 12.00 Uhr spielen die Kinder noch ein wenig, oder sie werden schlafen gelegt.

13.00 Uhr

Haben die Kinder noch eine gezielte Beschäftigung. Die Schlafkinder werden der Reihe nach geweckt.

Ab 14.00 Uhr

Ist dann Schluss mit Lernen, Besprechen und Basteln oder auch Ausruhen. Bei schönem Wetter gehen wir wieder auf den Spielplatz oder wir spielen noch im Zimmer. In dieser Zeit kommen die Kinder beider Gruppen zum Spielen zusammen.

Um 16.00 Uhr

Endet der Tag.  Am Freitag endet der Tag bereits um 14.00 Uhr.



  • Das Freispiel


Das Freispiel im Kindergarten und in der Krippe ist in unseren Augen genauso wichtig, wie alle anderen Förderbereiche. In dieser Zeit kann das Kind seine Basiskompetenzen

fördern. Als Basiskompetenzen werden grundlegende Fertigkeiten und Persönlichkeitscharakteristika bezeichnet, die das Kind befähigen, mit anderen Kindern und Erwachsenen zu interagieren und sich mit den Gegebenheiten in seiner dinglichen Umwelt auseinanderzusetzen. Verschiedene Spielbereiche (Ecken, Tische, …) bieten den Kindern die Möglichkeit ihren eigenen Spieltrieb nachzugehen. Die Kinder finden Spielkameraden, kommunizieren miteinander, agieren und schulen ihre sozialen Kompetenzen. Das pädagogische Personal beobachtet die Kinder, unterstützt diese beim Spiel und fördert gezielt seine Fähigkeiten und Fertigkeiten (Konzentrationsspiele, Bastelangebote, Bilderbücher, ...). In unseren Augen ist es für Kinder im Kindergartenalter sehr wichtig, dass sie Zeit zum Spielen haben. Sie sollen nicht unnötig aus dem Spiel ausgerissen werden. Trotzdem ist uns bewusst, dass Kinder gezielte Förderung und Beschäftigung benötigen. Nach diesem Prinzip haben wir uns bemüht unseren Tagesablauf kindgerecht und einfühlsam zu gestalten.

Freispielbereiche


  • Rollenspiele - Puppenwohnung
  • Konstruktionsspiele- Lego, Poly M, Klicksy,
  • Legespiele – Stecker, Legematerial
  • Steckspiele – Stecker, Perlen
  • Konzentrationsspiele – Brettspiele, Karten,..
  • Farbspiele - Brettspiele
  • Ausdauerspiele- Brettspiele, Kartenspiele,...
  • Puzzle
  • Ruhebereich – Ruheecke
  • Körperwahrnehmung – Kuscheltiere, Massagepinsel, Decken
  • Entspannung – Hörgeschichten, Lieder
  • Bilderbücher – Bilderbücher, Sachbücher, Bücher zum Thema
  • Maltisch- Kreativer Bereich, Malen, Basteln, Schneiden, Ideen umsetzen, Ausmalen
  • Technik der Woche – Umgang mit verschiedenen Materialien, Werkzeugen, Vorgehensweise (Technik)
  • Kneten – Knettisch
  • großräumiges Bauen und Gestalten – Bauecke, Poly M Teppich, Lego Teppich,
  • Vorschulspiele – anspruchsvolle Spiele für Vorschulkinder
  • Spielplatz


Das Spielmaterial ist dem Alter der betreuten Kinder angepasst und wird regelmäßig getauscht.    Das Freispiel findet entweder im Haus oder auf dem Spielplatz statt.  Unser Erlebnisspielplatz, bietet den Kindern die unterschiedlichsten Möglichkeiten, motorische, soziale und emotionale Erfahrungen zu sammeln. Er bietet Spielmöglichkeiten, bei denen Kinder ihrem Bewegungsdrang nachgehen, Haltungsschäden vorbeugen und Sinneserfahrungen sammeln können. Sie erfahren jetzt ihre eigenen Grenzen durch Ausprobieren, Forschen und Experimentieren. Der kleine Spielplatz soll ein Spielbereich vor allem für die kleinen Kinder (Kinder unter 3 Jahre) sein. Er ist den Bedürfnissen der Kleinen angepasst.


Tagespunkte im KINDERGARTEN


  • Gemeinsame Mahlzeiten


Unser Kindergarten legt Wert auf ein gemeinsames Frühstück. Um ca. 9.30 Uhr gehen die Kinder auf die Toilette und kommen mit ihren Brotzeittäschchen in die Gruppe zurück. Eine ausgewogene Ernährung z.B. ein belegtes Brot mit Rinde und ein Stück Obst, oder Gemüse, sind für das körperliche Wohlergehen ihres Kindes sehr wichtig. Auch ein Jogurt ist selbstverständlich erlaubt.  Getränke stellt der Kindergarten gegen einen geringen Unkostenbeitrag zur Verfügung (Haushaltsgeld – wird  1x im Jahr erhoben). Das Angebot wechselt zwischen ungesüßtem Tee und Wasser. Vor dem Essen sprechen wir zusammen ein Tischgebet und wünschen uns gemeinsam einen guten Appetit. Gemeinsam genießen wir die besinnliche Ruhezeit und konzentrieren uns auf unsere Brotzeit. Bei unserem Frühstück erlernen die Kinder praktische Fertigkeiten, wie z. B. Mithilfe beim Tisch decken, sowie beim Abräumen. Dies wiederholt sich um 12.00 Uhr.


  • Naturtag


Einmal in der Woche haben wir Naturtag. An diesem Tag gehen wir mit allen Kindern, bei jedem Wetter auf Erkundungstour. Wir Wandern, Klettern, gehen in den Wald, gehen spazieren, schauen uns die Natur unserer Umgebung an. Die Bewegung und Wahrnehmung an der frischen Luft, beim Sonnenschein, Regen, Wind und Schnee ist uns sehr wichtig und ein fester Bestandteil unseres Wochenplans.


  • Wanderwochen


Drei bis vier Wochen in Kindergartenjahr gehen die Drachenkinder auf Wanderschaft. Im Herbst beginnt der Wandertag erst nach der gemeinsamen Brotzeit und dauert ca. 1,5 Stunden. Der Herbst – Wanderwoche ist eine Kennenlernwoche für die neuen Drachenkinder. Wir gehen spazieren, gehen auf die Wiesen, Felder, gehen in den Wald oder in die „Ferne“. Im Frühjahr haben wir 3 voneinander getrennte Wochen geplant. Die Kinder werden im Laufe des Kindergartenjahres älter und tüchtiger. Unsere Wanderungen dauern deswegen auch länger. Wir beginnen um 9.00 Uhr laufen los. Unsere Brotzeit findet unterwegs statt. Der gemeinsame Erkunder, das Erleben der Natur, sind wichtige Erfahrungen für alle Kinder. Nachmittags um 14.00 Uhr endet der Wandertag im Kindergarten. Kinder, welche gerne an Wandertagen teilnehmen haben die Möglichkeit einen Wanderpass zu „erlaufen“. Auf ein Wanderabzeichen sind alle Kinder sehr stolz.


Tagespunkte in der KRIPPE



Wir sitzen zusammen in einem Kreis auf einem Teppich, der den Kindern einen Rahmen gibt. Mit einem Lied werden alle Kinder begrüßt und anschließend wird mit Hilfe von Fotokarten geschaut wer an diesem Tag anwesend ist, der Tag und seine Besonderheiten werden angesprochen. Zum Abschluss wird von den Kindern eine Karte mit einem Gebet ausgewählt, welches zusammen im Kreis gebetet wird. An Geburtstagen und Namenstagen wird der Morgenkreis dementsprechend abgeändert. Die Begrüßung und das Gebet sind hingegen ein fester Bestandteil und geben den Kindern ein festes Ritual.


Ein bewusster Umgang mit Nahrung und Lebensmitteln ist von klein auf wichtig. Deswegen widmen wir uns auch gezielt dem Thema Ernährung.

In der Gruppe finden 2 Mahlzeiten statt. Diese nehmen wir gemeinsam an unseren Tischen in der Gruppe ein. Die Kinder decken ihren Platz selbstständig, d. h. sie stellen einen Teller und ihren Becher auf den Tisch, packen ihr Essen aus und legen es auf den Teller. Die Brotdose wird wieder in die Tasche gepackt

Jedes Kind hat in seiner Kindergartentasche die eigene Brotzeit dabei. Diese sollte möglichst gesund sein, z. B. Obst, Gemüse, Naturjoghurt, Brot, Brötchen, usw.

Dabei dient das Personal auch als Vorbild.

Ca. einmal im Monat bieten wir ein gesundes gemeinsames Essen an, bei dem die Kinder bei der Zubereitung der Speisen helfen dürfen und auch verschiedene Lebensmittel kennen lernen.

Von dem Essen probiert jedes Gruppenmitglied. Die Kinder lernen dadurch aber auch zu unterscheiden, was mag ich und was mag ich nicht, denn niemand wird dazu gezwungen etwas zu essen. In der Gruppe sind die meisten aber probierfreudiger und essen auch Dinge, die sie zuhause nicht essen würden.

Wasser und Tee stehen den Kindern den ganzen Tag zur Verfügung, diese sind in kleine Glaskannen gefüllt, damit sich die Gruppenmitglieder möglichst selbstständig einschenken können. Jedes Kind hat einen eigenen unzerbrechlichen Becher dabei, die in der Einrichtung verbleiben und dort auch gespült werden. Durch verschiedene Motive und Formen der Becher fällt es den Kindern leicht die eigene Tasse zu erkennen. Zu den Mahlzeiten werden die Becher mit an den Tisch genommen und jedes Kind wird ans Trinken erinnert. Auch nach dem Sport, dem Spielplatz oder dem Schlafen etc. wird das Trinken direkt angeboten, damit die Kinder genügend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Jüngere Kinder, die noch nicht aus einem „normalen“ Becher trinken können, haben ihre Flasche dabei, regelmäßig wird dem Kind aber ein Becher angeboten, um das Trinken aus einem Becher zu üben. Eltern werden darin bestärkt, die Selbstständigkeit ihres Kindes beim Essen und Trinken zu unterstützen.


Kinder sind den ganzen Tag aktiv unterwegs, um ihre Umwelt zu erkunden, Erfahrungen zu sammeln und somit zu Lernen. Deshalb ist es von großer Bedeutung den Kindern auch Möglichkeiten der Entspannung anzubieten. Hierfür gibt es in unserem Gruppenraum die Kuschelecke, in der sich die Kinder jederzeit ausruhen können. Neben dem Gruppenraum hat die Krippe einen Schlafraum, in dem die Kinder, die über Mittag bei uns bleiben und einen Mittagsschlaf brauchen, dort schlafen und sich ausruhen können.

Jedes Kind hat ein eigenes Bett, das mit Bettwäsche von zuhause bezogen ist (wir stellen einen Matratzenschutz). Je nach Gewohnheiten des Kindes bringen die Eltern Schlafsachen (Decke, Schlafsack, Schlafanzug, Kuscheltier etc. mit) Kuscheltier, Kleidung und Schnuller werden in einem Fach im Schlafraum verstaut. Für jedes Kind gibt es ein eigenes Fach, damit Verwechslungen ausgeschlossen werden.

Die Jüngeren Kinder schlafen in Gitterbetten, bei denen die Schlupfstäbe entfernt werden können, damit die Kinder selbstständig in das Bett und auch wieder heraus krabbeln können.

Die älteren Kinder schlafen in Krippenbetten, die an den Seiten offen sind, um das selbstständige Hinlegen und Aufstehen zu erleichtern. Diese Betten gibt es in verschiedenen Farben, das Gruppenmitglied darf sich eine Farbe auswählen und kann somit sein Bett noch schneller erkennen.

Der Schlafraum ist ein ruhiger Bereich, in dem ausschließlich ruhige Angebote (Massagen, Traumreisen etc.) stattfinden. Die Betten der anderen Kinder dürfen dabei nicht genutzt werden.


Vor dem Schlafen gehen die Kinder nochmal auf Toilette oder bekommen, wenn es nötig ist eine frische Windel. Sie bekommen ihre Schlafkleidung an und krabbeln dann mit ihren Kuscheltieren, Schnullern… in ihr Bettchen. Das pädagogische Personal räumt Hausschuhe etc. in das Fach der Kinder, macht das Babyphon und das Nachtlicht an und lässt das Rollo herunter. Dies alles wird ruhig sprachlich begleitet und nochmal in jedes Bettchen geschaut.

Die Schlafwache bleibt so lang im Raum, bis alle Kinder schlafen. Danach werden die Kinder durch das Babyphon und regelmäßigen Sichtkontakt überwacht.

Kinder, die ausgeschlafen haben, werden aus dem Schlafraum geholt. Spätestens um halb zwei werden alle Kinder geweckt. Nach und nach werden sie aus den Betten geholt und wieder umgezogen. Wer eine frische Windel benötigt wird gewickelt.


 

  • Sauberkeitserziehung

Wickeln

Nähe, Essen, Trinken, Schlafen und auch Wickeln sind grundlegende Bedürfnisse, die durch die Bezugsperson gestillt werden müssen. Deswegen ist das Wickeln ein fester Bestandteil in unserem Tagesablauf. Das Kind wird mindestens einmal während der Kernzeit gewickelt und nach Bedarf auch öfter.

Durch die Wickelsituation ist es uns möglich, die Bindung zum Kind zu stärken und in einen 1:1 Kontakt zu treten. Der Wickeltisch ist so konzipiert, dass die Kinder selbstständig hochklettern können und sich auf den mit einer Einmalunterlage vorbereiteten Platz legen.

Jedes Kind hat seine eigene Box, in der Windeln, Feuchttücher und Wechselkleidung untergebracht sind. Zum Wickeln zieht das Personal Einmalhandschuhe an.

Jeder Wickelschritt (Ausziehen, abputzen, etc.) wird sprachlich begleitet, um dem Kind Sicherheit zu vermitteln.

Ein bekanntes Fingerspiel oder Lied, z. B. beim Anziehen hilft so manchem ungeduldigen Kind, die Zeit zu überbrücken, bis es wieder los kann, um weiter zu spielen.

Älteren Kindern überlässt man kleinere Aufgaben, wie beispielsweise Hose hochziehen selbst, im Hinblick darauf, dass es diese Fähigkeiten auch zum Sauber werden benötigt.


Sauber werden

  Während der Krippenzeit beginnt außerdem die Sauberkeitserziehung. Die Kinder werden durch Bücher/ Bilder/ Begutachten der Toilette an das Thema herangeführt. Sie haben jederzeit die Möglichkeit sich auf die Toilette zu setzen und bekommen als Belohnung besonderes Lob oder einen Stempel auf den Arm. Die Sauberkeitserziehung ist ein wichtiges Thema, das pädagogische Personal der Krippe unterstützt die Eltern gerne bei der Sauberkeitserziehung. Unser Ziel ist es, dass Ihr Kind beim Wechsel in den Kindergarten sauber ist.  

   
Eingewöhnung

Der erste Schritt, eine stabile und sichere Bindung aufzubauen beginnt in der Eingewöhnungszeit. In dieser Zeit hat das Kind die Möglichkeit, mit den Eltern zusammen das pädagogische Personal kennen zu lernen und einen Bezug zu uns aufzubauen.


Aufnahmeplanung:

In der Aufnahmeplanung wird schriftlich festgehalten, wann welches Kind in einem Kindergartenjahr aufgenommen wird. Vom Aufnahmedatum abhängig wird dabei aufgeschrieben, wann ungefähr das Aufnahmegespräch stattfinden wird (ca.1 ½ - 2 Monate vorher)

In dieser Tabelle werden auch das Geburtsdatum und die Bezugserzieherin dokumentiert


Aufnahmegespräch:

Im Aufnahmegespräch werden Gewohnheiten und Entwicklungsstand des Kindes erfragt. In einem Fragebogen werden die Familiensituation, Rituale und Wünsche der Eltern festgehalten.

Die Eltern bekommen Informationen bezüglich der Eingewöhnung und ihrer Rolle währenddessen. Es werden Fragen und Unsicherheiten besprochen.


Eingewöhnung:

Bei der Eingewöhnung orientieren wir uns am Berliner-Modell. Dabei ist die Eingewöhnung in drei Phasen unterteilt: Kennenlernphase, Trennungsphase, Stabilisierungsphase.

In der Kennenlernphase begleitet eine Bezugsperson das Kind. In dieser Zeit beginnt die Krippe zu einer vorher festgelegten Uhrzeit und dauert circa 1,0 Stunde. In dieser Zeit hat das Kind die Möglichkeit, die Kinder, das Personal und die Spielsachen kennen zu lernen. Außerdem kann die Bezugsperson zeigen, wie das Kind gewickelt wird, wie es isst, etc.

In der Trennungsphase wird das Kind nach und nach, für einen immer längeren Zeitraum bei uns alleine gelassen. In dieser Zeit ist es wichtig, dass die Bezugsperson unmittelbar erreichbar ist, wenn das Kind sie braucht. Beim Bringen kommt die Bezugsperson noch kurz mit in den Gruppenraum, verabschiedet sich dann bewusst vom Kind. Das pädagogische Personal kümmert sich um das Kind und tröstet es, wenn nötig.

In der Stabilisierungsphase bringt die Bezugsperson das Kind, verabschiedet sich und geht wieder. Im Notfall werden wir sie natürlich kontaktieren!


Die Zeit der Eingewöhnung dauert ca. 3 Wochen und ist dabei individuell an das Kind angepasst.

Die Eingewöhnung wird durch die Bezugserzieherin begleitet und dokumentiert. Hierfür gibt es das Eingewöhnungstagebuch, darin wird der Eingewöhnungsverlauf festgehalten.


Im Team und im Gespräch mit den Eltern wird der Eingewöhnungsverlauf reflektiert und in den dafür vorhergesehenen Vordrucken aufgeschrieben. Die Eltern werden mit Hilfe eines Fragebogens auf das Gespräch vorbereitet.


Basiskompetenzen des Kindes

Folgende Kompetenzbereiche sind Inhalt des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans.


Personale Kompetenzen

  • Selbstwahrnehmung:
  • Selbstwertgefühl,
  • positive Selbstkonzepte,
  • Motivationale Kompetenzen:
  • Autonomieerleben,
  • Kompetenzerleben,
  • Selbstwirksamkeit,
  • Selbstregulation,
  • Neugier und individuelle Interessen
  • Kognitive Kompetenzen:
  • Differenzierte Wahrnehmung,
  • Denkfähigkeit,
  • Gedächtnis,
  • Problemlösefähigkeit,
  • Phantasie und Kreativität
  • Psychische Kompetenzen:
  • Übernahme von Verantwortung für Gesundheit und körperliches Wohlbefinden,
  • Grob- und Feinmotorische Kompetenzen,
  • Fähigkeit zur Regulierung von körperlicher Anspannung


Methodische Umsetzung: Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit ist ein fester Bestandteil unserer päd. Zielsetzung. Im Rahmen des Schulvorbereitung beginnen wir rechtzeitig mit der Förderung der Persönlichkeitsentwicklung. Ein selbstbewusstes, zufriedenes und kompetentes Kind kann seinen Alltag schneller strukturieren und bewältigen. Schon nach Beginn der Kindergartenzeit lernen die Kinder Tagesstrukturen kenne. Sie erleben sich und ihre Umgebung in immer wieder gleichen Situationen. Werden dabei mit Reaktionen der anderen Kinder konfrontiert und reflektieren Ihr eigener Handel. Beispiel: Freispielzeit, Brotzeit oder gezielte Beschäftigung. Beim Sport erleben die Kinder sich in Bewegung, beobachten die größeren, ahmen diese nach und erleben die Veränderung in sich – ich kann es auch. Auch negative Erlebnisse der Kinder prägen die Persönlichkeitsentwicklung. Das pädagogische Personal sorgt durch Beobachtung, kollegialen Austausch und Zielsetzung, bzw. Handeln, Umstrukturierung, für bestmögliche Förderung und Entwicklung des Kindes. In unserem Beispiel von einer Sportstunde hilft das päd. Personal beim Klettern, hüpfen oder laufen. Mit viel Einfühlungsvermögen, Geduld und Fürsorge lernen die Kinder sich an schwierigeren Bereich / Aufgaben zu trauen, neu anzufangen und aus Erfahrung aber auch durch Einsicht zu lernen.


Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext

  • Soziale Kompetenzen:
  • Gute Beziehung zu Erwachsenen und Kindern,
  • Empathie und Perspektivenübernahme
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Kooperationsfähigkeit
  • Konfliktmanagement

  • Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenz
  • Werthaltungen
  • Moralische Urteilsbildung
  • Unvoreingenommenheit
  • Sensibilität für Achtung von Andersartigkeit und Anderssein
  • Solidarität
  • Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme
  • Verantwortung für das eigene Handeln
  • Verantwortung anderen Menschen gegenüber
  • Verantwortung für Umwelt und Natur
  • Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe
  • Akzeptieren und Einhalten von Gesprächs- und Abstimmungsregeln
  • Einbringen und Überdenken des eigenen Standpunkts

Methodische Umsetzung:Der Umgang miteinander wird, wie bereits beschrieben durch das kath. Profil geprägt. Eine Kindergartengruppe besteht aus älteren und jüngeren Kindern, aus Buben und Mädchen, aus Kindern und Erziehern, untereinander ist eine Grundvoraussetzung für ein gutes Miteinander. In unseren sozialen Projekten: „Anton“ lernen die Kinder miteinander umzugehen, wir debattieren über Streit, Freude, Verantwortung und Teilen. Was die Kinder in Gespräche gehört haben, was sie in Bilderbüchern gesehen haben sollen sie im Freispiel umsetzen lernen. Unsere Gruppenregeln sind sichtbar für alle Kinder (in Bild form) und Erwachsenen im Zimmer angebracht. Regelmäßige Kinderkonferenzen zum Thema: Wie gehen wir mit einander um? Wie gefällt es mir in der Gruppe? Möchtest du etwas sagen, was du nicht magst? - führen zu Gesprächen, an welchen sich die Kinder beteiligen und nach Lösungen suchen.


Lernmethodische Kompetenzen

  • Kompetenzen, neues Wissen bewusst, selbst gesteuert und reflektiert zu erwerben
  • Kompetenzen, erworbenes Wissen anzuwenden und zu übertragen
  • Kompetenzen, die eigenen Lernprozesse wahrzunehmen, zu steuern und zu regulieren (Metta – kognitive Kompetenzen)


Methodische Umsetzung:Bei gezielter Beschäftigung lernen die Kinder nicht nur Aufgabenbewältigung, sondern auch Denkstrukturen und Denkhilfen kennen. So sollen die Kinder erfahren, dass es verschiedene Lernstrukturen gibt: Das Lernen voneinander: z.B.: in Gruppenarbeit, wenn ein Kind einem anderen Kind die Aufgabenstellung erklärt und nicht der Erzieher, oder ein Kind die Möglichkeit hat neben einem anderen Kind zu sitzen und die Idee des Kindes nachbauen, nachmalen oder nach handeln kann.Das Lernen durch Einsicht: findet oft im Freispiel, in der Interaktion zwischen den Kindern statt. Was heißt Teilen? Muss ich mein Spielzeug abgeben oder nicht? Lernen aus Erfahrung: Hier gilt der Vorsatz: So viel Helfen wie nötig – Hilf mit es selbst zu tun!


Kompetenter Umgang mit Veränderungen und Belastungen - Resilienz

Widerstandsfähigkeit (Resilienz)


  • Handeln auf individueller Ebene
  • Handeln auf interaktionaler Ebene
  • Handeln auf kontextueller Ebene - Die Einrichtung als positiver Entwicklungsrahmen


Methodische Umsetzung:Im sozialen Miteinander lernen und erleben sich die Kinder als gleichwertige Spielpartner. Unabhängig von der Herkunft, dem sozialen Umfeld und finanziellen Möglichkeiten der Familie bieten wir den allen unseren Kindern eine Umgebung, welche auf Vertrauen, Fürsorge und Geborgenheit basiert.
Das Vertrauen ist die Basis unsere Beziehung untereinander. Positiver Lernerfahrungen stärken das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen der Kinder. Eine gute Fehlehrkultur zeigt uns, dass Misserfolge als Lernmöglichkeit angesehen werden und nicht als Niederlage. Im Rahmen der Portfolioarbeit erfahren die Kinder Wertschätzung sich selbst und auch den andern gegenüber. Das Freispiel bietet Lernmöglichkeiten und Erfahrungsfelder, die gezielten Beschäftigungen klären auf und erläutern. Eine Diskussion oder ein Gespräch mit den Kindern ist wünschenswert. Durch ein transparentes Verhalten des Erziehers möchten wir den Kindern ein Vorbild sein.




Vorschulerziehung


Der Übergang des Kindes in die Grundschule–Die Kooperation von Eltern, Kindertageseinrichtung und Grundschule als Partner in gemeinsamer Verantwortung für das Kind.


Aufgabe der Kindertageseinrichtung ist es, die Kinder langfristig und angemessen auf die Schule vorzubereiten. Diese Aufgabe beginnt am Tag der Aufnahme. Für eine gelingende Schulvorbereitung und Übergangsbewältigung ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Eltern, Kindertageseinrichtung und Grundschule erforderlich. Die Eltern erklären sich mit der geltenden Fassung der Konzeption einverstanden, indem sie den Bildungs- und Betreuungsvertrag unterschreiben.
Der Vorschultag ein mindestens einem Vormittag in der Woche findet die Vorschule statt. In der Vorschule werden die Vorschulkinder gezielt auf die Schule vorbereitet. Außerdem finden im Kindergarten verschiedene andere Projekte statt, die sehr zur Schulbereitschaft und Schulfähigkeit des Kindes beitragen. Vor Beginn der Vorschulzeit findet ein Elternabend zu diesem Thema statt.
Die Kooperation von Kindertageseinrichtung und Grundschule besteht zu einem wesentlichen Teil aus gegenseitigen Besuchen, bei denen Erzieherinnen, Lehrkräfte und Kinder miteinander in Kontakt kommen. Die Kindertageseinrichtung arbeitet insbesondere mit jener(n) Grundschule(n) zusammen, die sich in der näheren Umgebung befindet(n). Nicht auszuschließen ist, dass einzelne Kinder später in eine andere Schule kommen.
Typische Besuchssituationen sind:Lehrkräfte der Grundschule besuchen die Kindertageseinrichtung, um die Partnerinstitution Kindertageseinrichtung näher kennenzulernen, was Hospitationen einschließt, oder in Abstimmung mit der Kindertageseinrichtung den einzuschulenden Kindern Bildungsangebote zu machen oder einen Vorkurs durchzuführen. Die Lehrkräfte kommen hierbei zwangsläufig mit allen Kindern in der Einrichtung in Kontakt. Die Kinder besuchen die Grundschule in Begleitung mit ihren Erzieherinnen.Alle Kinder sind daran beteiligt, wenn z.B. mit Schulklassen gemeinsame Projekte durchgeführt werden. Für Kinder, deren Einschulung ansteht, sind Schulbesuche wichtig, um den neuen Lebensraum Schule und die neuen Bezugspersonen frühzeitig kennen zu lernen. In Absprache mit der Schule besteht die Möglichkeit, dass Lehrkräfte speziell für diese Kinder in der Schule spielerisch gestaltete Unterrichtseinheiten anbieten oder einen Vorkurs durchführen oder Erzieherinnen die Kinder bei Aktionen im Rahmen der Schuleinschreibung begleiten (z.B. Einschreibungstag, Schnuppertag, Schul- bzw. Unterrichtsspiel).
Erzieherinnen besuchen die Grundschule, um die Partnerinstitution Grundschule näher kennenzulernen bzw. am Schulunterricht oder Vorkurs zu hospitieren. Im Rahmen der Unterrichtshospitation können sie zugleich ihre „ehemaligen“ Kinder erleben und sehen, wie es ihnen in der Schule ergeht. Diese Eindrücke geben eine wichtige Rückmeldung an das pädagogische Personal. Eine intensive Schulvorbereitung und damit Fachgespräche, in denen sich Kindertageseinrichtung und Grundschule über einzelne Kinder namentlich und vertieft austauschen, finden in der Regel erst im letzten Jahr vor der Einschulung statt. Zu dessen Beginn werden alle Eltern auf dem Einschulungselternabend und im Einzelgespräch um ihre Einwilligung ersucht, solche Fachgespräche bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern führen zu dürfen.

Kooperationskalender

Wann

Was

Oktober /November

Planungsgespräch zur KooperationBesuch der Erzieherinnen bei den Ex-VorschulkindernBesuch der künftigen Erstklasslehrerin im Kiga

Dezember

Besuch der Adventsvorführung der GS Besuch der künftigen Erstklasslehrerin im Kiga

Januar /Februar

Informationsabend für künftige ErstklasselternBesuch der künftigen Erstklasslehrerin im Kiga

März

Gespräche über einzelne KinderBesuch der künftigen Erstklasslehrerin im Kiga

April / Mai

Schuleinschreibung mit Stationen TrainingBesuch der künftigen Erstklasslehrerin im Kiga

Juni

Vorlesetag: Grundschüler lesen den VS – Kindern vorBesuch der künftigen Erstklasslehrerin im Kiga

Juli

Vorschultag: Besuch der Vorschulkinder bei ihrer künftigen Erstklasslehrerin Brief der Schule an jedes VS Kind




Vorkurs Deutsch 240


Bei Kindern, die mit Zustimmung der Eltern an einem Vorkurs teilnehmen, erfolgt das Einwilligungsverfahren in der Regel bereits im Jahr davor.
An einem „Vorkurs Deutsch“ nehmen jene Kinder mit Deutsch als Erst- oder Zweitsprache teil, die einer gezielten Begleitung und Unterstützung bei ihren sprachlichen Bildungs- und Entwicklungsprozessen bedürfen.
Die Vorkursteilnahme verbessert Startchancen der Kinder in der Schule. Dem Vorkurs geht eine Erhebung des Sprachstandes des Kindes in der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahrs voraus.
Er beträgt 240 Stunden, die Kindergarten und Grundschule je zur Hälfte erbringen. Der Kindergartenanteil beginnt in der zweiten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres mit 40 Stunden und setzt sich im letzten Jahr mit 80 Stunden fort. Die Schule erbringt im letzten Kindergartenjahr 120 Stunden Vorkurs.Im letzten Jahr beginnt zugleich die Begleitung des Kindes, aber auch der Eltern beim Übergang in die Schule.

Zeitplan


Vorletztes Kindergartenjahr

wann

was

Oktober - Dezember

Sprachstanderhebung mit Beobachtungsbögen seldak / sismik + Checklisten

  • Elterngespräche
  • Entscheidung über Vorkursteilnahme + Einholung der Einwilligung in kindbezogenen Fachdialog (Eltern)

Januar / Februar

Vorkursbeginn im Kindergarten

Mitte Februar

Meldung der Vorkurskinder an die Grundschule Eußenheim / Jugendamt

Mitte März

Schulamt

Ab diesen Zeitpunkt

Organisation des schulischen Teils in der Kooperation mit der Grundschule Eußenheim


letztes Kindergartenjahr

wann

was

September

Elternbrief der Schule – Vorkurs

Das ganze Jahr über

Vorkurseinheiten im Kindergarten und in der Grundschule

Oktober - März

ElternabendeGespräche zur EinschulungBogen: „Informationen an der Grundschule“

April

Schulanmeldung


Inhalte:

  • Dialog, Bilderbuchbetrachtung
  • Erzählen, Nacherzählen
  • Reime und Sprachspiele
  • Rollenspiel / Literacy
  • Einzelgespräche mit mind. 4-5 Partnern



Gestalten von Übergängen


Übergang Familie – Einrichtung


Im Januar findet ein Anmeldegespräch statt, bei dem der erste Kontakt von der Familie zum Kindergarten stattfindet.

Hierbei lernen die Familien das Konzept der Einrichtung kennen, sowie das Kindergartenpersonal.

Nach der Planung für die Aufnahme der Kinder, bekommen die Eltern eine schriftliche Bestätigung ihres Kindergartenplatzes.

Im Frühjahr laden wir dann zu einem Elternabend oder Elterngespräch ein, bei dem die Eltern die Eingewöhnungszeit, den Tagesablauf, den Portfolio Ordner, sowie was ihr Kind im Kindergarten braucht erklärt bekommen.

In der letzten Juli Woche dürfen die Kinder mit ihren Eltern zu einem Schnuppertag kommen, bei dem die restlichen Fragen geklärt werden können.

Im August richten wir denn einen Garderobenplatz für jedes Kind.

Ein „Herzlich Willkommen“ Schild begrüßt die neuen Kinder und ihre Familien am ersten Kindergartentag.

In der Eingewöhnungszeit finden regelmäßige Gespräche mit den Eltern statt.

Ein Brief „Ich wünsche Dir…“ vom Team sowie von den Eltern soll die Kinder auf ihre Kindergartenzeit einstimmen. Diese Briefe werden im Portfolio Ordner abgeheftet.

Ende September laden wir die Eltern zu einem Rückmeldegespräch ein, bei dem die Eingewöhnungszeit reflektiert wird.


Übergang: Krippe – Kindergarten – Gruppenwechsel


Im Frühjahr vor dem Übergang bekommen die „Neuen Drachenkinder“ einen Elternbrief mit einem Willkommensgruß. In diesem Elternbrief steht, dass sie im September die Gruppe wechseln und ein Drachenkind sein dürfen. Das betrifft Kinder, welche bis Ende Dezember 3 Jahre alt werden.

Das Drachenkinderpersonal nimmt bereits im Frühjahr langsam Kontakt zu den „Neuen“ Kindern auf. Gemeinsame Unternehmungen unterstützen den Kontakt, dienen auch zur Kontaktaufnahme und fördern den Übergang.

Der Drachentag ist eine Tradition des Kindergartens. An diesem Tag laden die Drachenkinder die Übergangskinder zum gemeinsamen Spielen ein.

Am letzten Augusttag – ist der Umzugstag, wenn alle Schulkinder keinen Sitzplatz mehr in der Garderobe haben, werden die „Neuen“ offiziell in der Drachengruppe begrüßt. Sie ziehen nach dem Frühstück mit allen Ihren Sachen um.

Das Abschiednehmen von den Krippenkindern ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Die Krippe verabschiedet sich von den „Neuen Drachenkindern“. Sie veranstalten ein Abschiedsfest.

Ein Abschiedselterngespräch, ein Begrüßungsgespräch, sowie interne Gespräche zwischen dem Gruppenpersonal sind sehr wichtig.

Die Beobachtungsmappen der Kinder bleiben in der Einrichtung und werden beim Übergang an die Drachengruppe weitergegeben.


Übergang: Ich werde ein Vorschulkind


Das letzte Kindergartenjahr ist ein bedeutsames Kindergartenjahr für alle Kindergartenkinder und ihre Eltern. Alle Kinder, welche im anschließendem Kindergartenjahr schulpflichtig sein werden, sowie die zurückgestellten Vorschulkinder, sind ab September VORSCHULKINDER. Nach Wunsch der Eltern können auch jüngere Kindergartenkinder ein Vorschulkind werden. Die Entscheidung wird gemeinsam zwischen den Eltern und dem päd. Personal getroffen. Vor dem Vorschuljahr werden die zukünftigen Vorschuleltern zu einem Eltern-Informations-Abend eingeladen. Hier wird der Ablauf, die Anforderungen an die Kinder und die Eltern dargestellt und erläutert. Eine gute Zusammenarbeit mit einem offenen Dialog fördert das Vorschulkind-sein. Vorfreude und positive Einstellung aller Beteiligten beeinflussen positiv diesen Übergang.



Übergang: Kindergarten – Schule  


Im letztem Kindergartenjahr gehen alle schulpflichtigen Kinder, alle zurückgestellten Kinder und alle auf Wunsch der Eltern – wenn eine vorzeitige Einschulung in Frage kommt, in die Vorschule. Die Vorschule findet einmal in der Woche, an einem Vormittag statt. Die Vorschulkinder haben ihre eigenen Vorschulsachen (Stifte, Schere, Farbkasten,). Diese Sachen werden im Kindergarten aufbewahrt. Bei besonderen Projekten, wie St. Martin, Kindergartenfest, dürfen die Vorschulkinder das Fest mitgestalten. Das Vorschulkind wird auf eine eigenständige, verantwortungsbewusste Rolle als Schulkind herangeführt. So übernehmen die Vorschulkinder mehr Verantwortung gegenüber jüngeren Kindern, lernen konstruktiv mit Kritik umzugehen, kreativ Aufgaben zu bewältigen und Freude an Lernen. Das Ziel einer erfolgreichen Vorschulerziehung ist in unseren Augen ein glückliches Kind, welches mit Freude und Selbstbewusstsein der Einschulung entgegen geht. Bildung und gezielte Förderung unterstützt dieses Ziel.


Elternarbeit in der Vorschulzeit:

Elternabend für zukünftige Vorschuleltern,

Elterngespräche vor der Vorschule,

Elterngespräche nach Bedarf nach Beginn der Vorschulzeit,

Einschulungsgespräch vor der Schulanmeldung


Aktivitäten für die Vorschulkinder:

besondere Gestaltung und Durchführung von Festen und Feiern, Vorschulausflug,

Vorschulwoche, Übernachtung und vieles mehr.



Organisatorische Konzeption der Einrichtung


1. Lage der Einrichtung:

 

Die  Kindergarteneinrichtung: Kindergarten und Krippe in Aschfeld befindet sich in der Mitte des Dorfes, direkt neben der erhöht liegenden  St.Bonifatius Kirche und der historischen Kirchenburg.

Bäcker- und Einkaufsladen ist nur wenig entfernt und so für kleinere Besorgungen leicht zu erreichen.

Unser großer Erlebnisspielplatz und der Krippenspielplatz befinden sich hinter der Kirche im ehemaligen Pfarrgarten über eine Treppe gut zuerreichen.

Wald und Wiesen sind schnell und bequem zu Fuß zu erreichen.

 

2. Raumprogramm

 

Der uns umgebende Raum in der Einrichtung hat Auswirkungen auf das Wohlbefinden, auf Handlungsmöglichkeiten und auf die Stimmung. Der Raum soll anregend, beruhigend, zum Handelnauffordernd sein. Die Gruppenräume bieten verschiedene Funktionsecken und Bereiche wie Puppen-, Kreativ-, Bau-, Eisenbahn-, Kuschel-, Leseecke und vieles mehr. Die Kinder haben die Möglichkeit, diese zu erobern und beziehen diese in den Alltag mitein.

Ordnung, Überschaubarkeit und Licht sind wichtig für die Orientierung der Kinder und tragen zur Sicherheit und zum Wohlbefinden bei. Auf Bodenflächen mit Teppichen können die Kinderagieren und sich ausbreiten. Rückzugsmöglichkeiten und intensive Kleingruppenarbeit ist durch angrenzende Nebenräume möglich. 


3. Aufgenommene Altersgruppen:  


Kinder im Alter von  einem  Jahr  bis zum Schuleintritt

 

4. Öffnungszeiten:

  • Kindergarten

Mo  -  Do         7.15 Uhr  bis  16.00 Uhr

Fr.                   7.15 Uhr  bis  14.00 Uhr


  • Krippe

Mo - Fr              7.15 Uhr bis 8.00 Uhr Auffanggruppe im Kindergarten

                        8.00 Uhr bis 14.00 Uhr Krippe

                        Mo - Do  14.00 Uhr bis 16.00 Uhr Auffanggruppe im Kindergarten

 

5. Elternbeiträge:  

 

Krippe

      tägliche Buchungszeit:                      

> 1 bis 2 Std.          140,00 €                         

> 2 bis 3 Std.          145,00 €              

> 3 bis 4 Std.          150,00 €              

> 4 bis 5 Std.          155,00 €             

> 5 bis 6 Std.          160,00 €              

> 6 bis 7 Std.          165,00 €               

> 7 bis 8 Std.          170,00 €              

 

Kindergarten

         tägliche Buchungszeit:           

> 1 bis 2 Std.           80,00 €            

> 2 bis 3 Std.           90,00 €           

> 3 bis 4 Std.           100,00 €          

> 4 bis 5 Std.           110,00 €            

> 5 bis 6 Std.           120,00 €            

> 6 bis 7 Std.           130,00 €            

> 7 bis 8 Std.           140,00 €          

 

Geschwister - Ermäßigung : 5,00 €

Kindergartenkind - Ermäßigung: 100,00 €  - Geburtsjahrgang beachten


6. Qualitätsziele

 

Qualitätsentwicklung


„Qualität beginnt bei Menschen nicht bei den Dingen.“

.......

"Qualität ist kein Zufall.

Es gehören Intelligenz und Wille dazu, um ein Ding besser zu machen.“  

                           John Ruskin


Erziehung, Bildungund Betreuung

Es ist uns bewusst, dass wir durch unsere Arbeit einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes haben. Die Bedürfnisse der Kinder nach Erziehung, Bildung und Betreuung, insbesondere nach Sicherheit,Verlässlichkeit, Geborgenheit und sozialen  Beziehungen inder Entwicklung, sowie Kommunikation sollen im Vordergrund unsere Bemühungen stehen. Der Anspruch unserer Kinder auf das Recht zu rBildung wird durch vielfältigste Angebote und Projekte in unserem Kindergartenalltag umgesetzt. Bewegung, Musik, altersgemischte, altersspezifische, kreative, sprachfördernde,experimentierfreudige und religionspädagogische Angebote sind elementarer Inhalt unserer pädagogischen Arbeit. Dabei machen die Kinder wichtige Lebenserfahrungen. Wir bieten ein Umfeld in dem wir die Stärken jedes Kindes wahrnehmen. Dies geschieht durch Beobachtungen und Dokumentationen, die ausgewertet werden. Die Unterstützung der Selbstständigkeits- und Persönlichkeitsentwicklung, sowie die Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein geschieht im alltäglichen Miteinander.
Liebevoll achtende Wertschätzung der Kinder soll durch alle Mitarbeiterinnen stets gewährleistet sein.   

 

Respektierungder Individualität des Kindes  

Jedes Kind ist eine Person mit einmaligen Charakterzügen. Die Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes wird ohne Vorbehalt uneingeschränkt akzeptiert. Die familiäre, biografische, sozialeund wirtschaftliche Situation des Kindes wird berücksichtigt imindividuellen Umgang. Unser Anliegen ist die Achtung der Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes. Daraus ergibt sich, dass wir bei den Stärken des Kindes ansetzen und es durch Hilfe zur Selbsthilfe in seiner Selbständigkeit fördern.                                                                                                                      Wir unterstützen jedes Kind bei seinem Entwicklungsprozess zu einem
selbstständigen und verantwortungsvollen Menschen.Jedes Kind erfährtgleichermaßen Respekt und Wertschätzung auf einer vertrauensvollen Grundlage. Unser alltägliches Zusammensein soll geprägt werden von Toleranz und Akzeptanz gegenüber jedem Einzelnen in unserer Einrichtung. Jedes Kind soll sich in unserer Gemeinschaft als Person angenommen wissen. Es soll sich als gleichwertig mit anderen erleben dürfen.  

                      

Erziehung, Bildungund Betreuung im Bereich Kultur und Religion 

Wir bieten den Kindern Raum für kindgemäße,religiöse Entwicklung.

Christliche Symbole werden gedeutet und bewusst gemacht.

In unserer Einrichtung sollen sich Religion und Pädagogik wechselseitig bereichern.
Wir vermitteln religiöse Werte. Das bedeutet auch Vorbild zu sein im mitmenschlichen Umgang, in Toleranz und in der Begegnung untereinander.

Zur Vermittlung christlicher Werte gehört die gegenseitige Wertschätzung, d.h. den anderen so anzunehmen, wie er ist, Offenheit gegenüber anderen Religionen, und gemeinsames Feiern von Festen. Dabei ist uns wichtig, die Kinder in die Vorbereitungen der Gottesdienste mit einzubeziehen und ihnen Verantwortung zu übertragen.

 

Beteiligung der Angehörigen

Unsere Einrichtung ist familienergänzend-und unterstützend.Deshalb ist uns der Austausch mit den Angehörigen sehr wichtig. Die Angehörigen sind Träger grundlegender und bedeutender sozialer Beziehungen  unserer Kinder. Alle an der Erziehung unserer Kinde rbeteiligten Personen  sollen sich in unserer Einrichtung wohl fühlen und jederzeit willkommen sein.                                                                                                                          Ein ständiger Dialog mit den obengenannten Personen gibt uns wichtige und wertvolle Informationen für die pädagogische Arbeit. Nur durch den ständigen Dialog haben wir die Möglichkeit das Kind in seiner ganzheitlichen Entwicklung zusehen. In Form von Elternsprechtagen schaffen wir Raum um Erfahrungen und Beobachtungen auszutauschen.  Darüber hinaus räumen wir die Möglichkeit zu „Tür- und Angelgesprächen“ ein, die wir alsebenso wertvoll betrachten. Die Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung von Team, Eltern und Interessierten zum Wohle der Kinder ist uns sehr wichtig. Das kommt u.a. bei unseren Festen und Feiern zum Ausdruck.

 

Förderung der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben

Eine lebendige soziale Kultur in der Einrichtung ist von großer Bedeutung, damit emotionale, soziale und kulturelle Bedürfnisse der Kinder Berücksichtigung finden.

 

Flexibilität,Effizienz und Wirtschaftlichkeitder Organisation

Die Bereitschaft zur qualitativen Weiterentwicklung der Dienstleistungenist gewährleistet. Insbesondere wird dies unterstützt durch vertrauensvolle Kooperation und wirksame Kommunikation durch alle Ebenen und Abteilungen.  Das wirtschaftliche Handeln vollzieht sich im Rahmen angemessener Einnahmen und zukunftsweisender Mittelplanung. Ausgaben und Beschaffung von Finanzmitteln müssen in einemangemessenen Kosten-Nutzen-Verhältnis stehen.

 

Transparenz der Organisation

Die Organisation stellt klare, formelle und effiziente Kommunkationsstrukturen und eindeutige Orientierungshilfen zur Verfügung.

 

Differenzierte Dienstleistungsplanung und -dokumentation

Geplante und durchgeführte Dienstleistungen werden transparent gemacht. Sie dienen als Grundlage für die gemeinsame Verantwortung von allen Beteiligten und öffentlichen Kostenträgern für den Inhalt und die Form der Arbeit.
Durch die Planung wird die gemeinsameVerantwortung von Mitarbeiterinnen und Kindern deutlich. Durch die Dokumentation sollen Eltern und anderen Kostenträgen die Leistungen unserer Einrichtung verdeutlicht werden.      
 

                                               

Umweltschutzgesichtspunkte berücksichtigen

Sämtliche Funktionen der Organisation, die Tätigkeiten der Mitarbeiter, dieTechnik und die verwendeten Betriebsmittel sollen in Bezug auf ihre Umweltverträglichkeit ständig geprüft und verbessert werden.

 

Qualifikation und persönliche Kompetenz der Mitarbeiter

Fachliche, soziale und menschliche Qualifikation der Mitarbeitrinnen ist für die Einrichtung erforderlich. Durch Fort- und Weiterbildung von Seiten des Trägers und durch Selbststudium soll dies sichergestellt werden.

Um unseren Qualitätsstandart zu halten, ist es notwendig, dass sich die Teammitglieder auch durch Fachzeitschriften und andere Literatur weiterbilden.

 

Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter

Die Mitarbeiterinnen verstehen sich als ein wichtiger Teil der Einrichtung, kennen die Ziele, und die spezifischen Aufgaben unserer Kindertageseinrichtung und tragen so gemeinsam zur Darstellung unserer Kindergarten  Einrichtung bei. Das Arbeiten im Team, welches die individuellen Belange jedes Mitarbeiters nach Möglichkeit berücksichtigt, die räumlichen Bedingungen, die technischen Hilfsmittel und Arbeitsmittel sollen die bestmögliche Qualitätaufweisen.   

 

Wirksame Kommunikation und Kooperation mit der Öffentlichkeit

Durch die Arbeit unserer Einrichtung soll das gesellschaftliche Umfeld erfahren, dass die Entwicklung im Elementarbereich für jedenvon größter Bedeutung ist. Ziel unserer Arbeit ist es, Transparenzin die pädagogische Arbeit unserer Einrichtung zu bringen. Durch unsere Aktivitäten wollen wir Vertrauen zur Öffentlichkeit aufbauenund pflegen. Weiterhin wird unsere pädagogische Arbeit angereichert durch die Zusammenarbeit mit anderen öffentlichen Institutionen.

 

Grundlagen:

 

  • Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (AV BayKiBig ) im Abgleich zum diözesanen Qualitätsmanagement in katholischen Kindertageseinrichtungen der Diözese Würzburg (DiQm)
  • BEP: Bayerischer Bildung und Erziehungsplan



Aschfeld, 03.01.2021